Mittwoch, 7. Dezember 2011

Auf reisen, Titicacasee, La Paz, Salar de Uyuni

Salar de Uyuni


Eines der typischen Boote auf dem Titicacasee
Hallo Leute.. so jetzt habe ich endlich mal Zeit gefunden hier auch noch über meine Reise zu berichten.. Also ich bin gerade im Hotel in Puno.. morgen gehts weiter nach Cuzco zum unglaublichen Maccu Piccu. Seit dem 1.12 bin ich auf reisen und habe schon unglaublich viel gesehen, die Reise begann auch hier in Puno. Von hier aus sind wir als Gruppe morgens um 7:00 auf den Titicacasee mit dem Boot gefahren. Die Tagespunkte waren die "Islas Flotantes" - schwimmenden Inseln und die "Isla Taquile". Als erstes kamen wir auf den schwimmenden Inseln an, bis vor 10 Jahren lebten die Bewohner dieser Inseln ausschließlich vom Handel und hatten keinen Kontakt zu den leuten auf dem Festland.. Das hat sich inzwischen geändert, denn sie nutzen den Tourismus als Haupteinnahme quelle.. Also.. diese Inseln sind nur aus dem Schilf gebaut der im Titicacasee wächst.. um so eine Insel zu errichten braucht man 6-8 Monate und 5 Männer arbeiten 14 Stunden am Tag an der Insel.. äußerst beeindruckend mit welcher Überzeugung sie dort ihr ziemlich hartes Leben leben.. im anschluss an die Insel besichtigung sind wir noch mit den für die Bewohner typischen Booten gefahren. Ich durfte auch mal steuern.
Danach gings weiter zur Isla Taquile, dort sollte auch unser Mittagessen sein. Die Isla Taquile ist berühmt für ihre Kultur.. Es ist nämlich so, das alles auf der Taquile durch Textilien und deren Verarbeitung bestimmt wird, so kommt es, dass die Männer zu hause bleiben, während die Frauen die Feldarbeit machen.. Die Männer stricken in der Zeit.. ein Mann zeichnet sich auch nur durch seine Strickkunst aus.. Um zu überprüfen ob der Mann bereit für die Ehe ist, nimmt sich die angebetete eine Strickarbeit, meistens eine Mütze des mannes, hält sie überkopf und schüttet ein Glas Wasser hinein..wenn die Mütze tropft, also nicht fest genug gestrickt ist, dann ist der Mann noch nicht bereit für die Ehe.. naja und solche Späße.. .
Nach der Isla Taquile war die Tour auf dem Titicacasee beendet und es ging wieder Richtung Puno.. 3 1/2 Stunden dauert es von der Isla bishin zum Hafen.
Eisenbahnfriedhof, Uyuni
Am nächsten Tag ging es Richtung La Paz, über die Copacabana, (wirklich ruhig und mediterran und glaube ich ziemlich schön zum Urlaub machen, aber ich war ja nur 1 1/2 stunden dort), danach weiter nach La Paz.
La Paz
Dort angekommen hatte ich noch den restlichen Nachmittag/Abend um La Paz zu erkunden, tolle Stadt nur ganz schön unordentlich.. ich war auf dem Hexenmarkt und bin noch ein bisschen durch die Straßen gegangen bis ich mir ne Pizza mit ins Hotel genommen hatte. Am nächsten Tag gings auf nach Uyuni, also per Flugzeug (eine ganz kleine Maschine, nur für 15 Leute und wurde auch dementsprechend ganz schön durchgeschüttelt als es Turbulenzen gab.. ganz schön heftiger Flug). Naja in Uyuni angekommen (ca. 9:00, der Flug ging ja nur eine Stunde) gings dann auf zur Tour in die Salar, also die Salzwüste von Uyuni, ca. 1 1/2 Stunden vom Ort entfernt.. achso und vorher noch auf den Eisenbahnfriedhof von Uyuni.. absolut unglaubliche Orte.. und ich habe viele viele Fotos gemacht, besonders die Riesen Salzwüste (ich glaube es ist die größte der Welt) hat mich sehr beeindruckt.. alles einfach nur weiß, so weit das Auge reicht und alles nur Salz.. Naja dort haben wir noch die Isla del Pescado besucht, also einfach eine Insel, und das Salz Hotel, was inzwischen still gelegt ist. Danach wieder nach Uyuni, dort eine Nacht verbracht, und wieder mit dem gleichen Klapperflieger nach La Paz, dort angekommen habe ich mir noch das Regierungsgebäude und das Coca Museum angeguckt. Naja am nächsten morgen, also heute morgen ging es dann wieder auf nach Puno, und nun sitze ich hier nach 12 Stunden Bus fahren. Morgen gehts dann nach Cuzco. Bis dahin erstmal



Euer Falk

Mittwoch, 30. November 2011

Auf gehts auf reisen, Tschüss Arequipa :(

Sonnenuntergang vom Basiscamp
Nachts um 2:00, Auf gehts!!
Hallo alle zusammen, so auch wieder lange her dass ich das letzte mal was geschrieben habe, heute ist mein letzter tag hier in Arequipa und ich habe gerade alle meine Sachen zusammengepackt, was erstaunlich gut geklappt hat. Jedenfalls liegt der Koffer und mein Rucksack jetzt fertig neben mir.. und morgen um 8:30 gehts los Richtung Puno (Süden von Peru, direkt am Titicacasee), und danach weiter nach Bolivien, es wird also wahrscheinlich einer der letzteren Einträge von mir sein. Dennoch gibt es auch aus der vergangenen woche noch viel zu erzählen. Wir (Elli, Maike und Ich) waren vergangenes Wochenende auf dem Stadtvulkan Misti (5821m).
Es waren noch 2 Mädchen aus Deutschland , 1Koreaner (Marathonläufer, ist von Chile 3000km mitm Rad gekommen, also kein vergleich mit uns..) und die beiden Guides mit.
Im nachhinein muss ich sagen, es war eine wirklich tolle aber ich glaube tatsächlich die anstrengenste Erfahrung die ich glaube ich in meinem Leben gemacht habe.
1. Tag und schon mega fertig..
Der erste Tag ging so los, dass man um 7:00 aufstand zur Reiseorganisation gefahren ist, dort nochmal eine komplett Winterausrüstung, Zelt, Schlafsack, Isomatte und den ganzen Quatsch bekommen hat, am ende muss mein Rucksack irgendwo bei 15-16 Kilo gewesen sein.. Damit sind wir dann also den ersten tag 1100 Meter von 3.400 m auf das Basis Camp auf 4.500 m hochgestiegen.. war schon ziemlich anstrengend. Der Koreaner hat aber nur 3 stunden gebraucht, wir alle 4 - 4 1/2. Dort waren wir denn ca. gegen 15:00, schlugen die Zelte auf, es gab zum Abendbrot Nudeln und Suppe. Den Sonnenuntergang konnte man total gut genießen!! Danach wurde uns  gesagt das wir die Tour bis nach ganz oben in der Nacht um 2:00h fortsetzten, also sind wir um 1:15h aufgestanden bei mindestens minus 3-4 grad.. alle sachen an die wir mithatten und haben uns auf in richtung spitze des Vulkans gemacht.. nach ca. 3 Stunden also um 5h ging dann die Sonne auf und wir befanden uns irgendwo auf 5.000m ab da wurde es RICHTIG anstrengend... für jeden schritt brauchte man 3-4 Luftzüge und dadurch das die oberfläche zu 90% aus Sand bestand fühlte es sich an, als wenn man eine Düne hochläuft: 2 Schritte hoch 1 rutscht man wieder runter.. Inzwischen waren Jenny, eines der anderen deutschen Mädchen und ich, recht weit vorne und unser guide kümmerte sich noch um die anderen etwas weiter hinten, so kam es das wir den Weg recht oft aus den Augen verloren haben. in den letzten 100 Höhenmetern, bin ich dann 3 mal eingeschlafen,weil ich alle 10 Schritte pause gemacht hatte und um ehrlich zu sein war die Nacht davor im Zelt mit ihren 2 stunden Schlaf auch nicht das wahre.. Wäre dann im letzten moment nicht der Guide gekommen um mir (ich war mal wieder deutlich vom weg abgekommen) den richtigen Weg zu zeigen dann hätte ich es glaube ich nicht geschafft.. naja so kam es dann das ich ca. gegen 8:30 nach 6:30stunden oben war und erstmal 30 minuten geschlafen habe. Danach den Ausblick genießen und wieder runter, denn wir mussten an dem Tag schließlich wieder auf 3.500, also 2200 m bergab. Das ging aber wirklich schnell, denn in einer Seite des Berges war nur Sand und wir konnten denn sozusagen Sand Surfing machen! wir waren also in 40 minuten wieder beim Basis camp und danach nach 2 Stunden wieder ganz unten. (und Tot) Letztendlich waren nur Jenny, der Koreaner und ich oben auf dem Misti und es war wirklich unglaublich anstrengend, danach hatte ich Fieber und Erkältung auch durch die Höhe auch total Kopfschmerzen. Aber es war trotzdem eine krasse Grenz-Erfahrung.
Abschiedsessen :'-(
Tja ansonsten war gestern  abend noch hier ein schönes Abschiedsessen hier im Haus mit ca. 15 Leuten. Das war total schöön, wir hatten Hühnchen, Kartoffelpürree und Salat und am ende noch 2 Torten die extra für mich gebracht wurden... ich verstand gar nicht warum und war überglücklich das alle da waren nur um mich zu verabschieden, es war ein unglaublich toller abend, und ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ich vermisse Arequipa und alle Menschen hier schon jetzt.. Aber ich freu mich natürlich auch schon wieder genauso auf zu hause, Naja morgen geht es erstmal los nach Bolivien! Also erst nach Puno und dann weiter in die höhste Hauptstadt der Welt, La Paz, da freue ich mich auch schon drauf! Und dann in 17 Tagen wieder daheim. Bis dahin erstmal
Euer Falk

Samstag, 19. November 2011

RAAAAAFTIIIING!!!!

Mit Wasserfall :)

Level 2
Soo bin gerade wieder reingekommen vom Rafting, da waren wir heute von ca. 13:00 bis 16:00 und es war der absolute oberhammer!!! Wir haben es direkt gestern gebucht und es hat jetzt mit CD (ungefähr 60 Bilder von nem Profi) nur ca. 100 Sol gekostet also 25 Euro.. Super gut. Wir waren zu 5 und 2 Guides, Also die beiden Mädels, ein anderer deutscher - Daniel, und ein Holländer - Kurt. Die beiden Guides waren super drauf und haben uns das alles wirklich toll erklärt, als wir am anfang denn mit diesem riesen Boot und allem Equipment beim Fluss angekommen waren (wir sahen alle wirklich sehr witzig aus, aber man fühlte sich fande ich auch wirklich sicher mit Neo anzug, Rettungsweste, Helm und allem drum und dran).
Zuerst wurden uns nur die Kommandos erklärt, Vorwärts, Rückwärts, Stop naja und dann noch wenn es zu wild wird "Inside" also voll rein ins Boot. Etwas später wurden uns dann die Rettungsmaßnahmen und Methoden erklärt und dann war man doch etwas beunruhigt ins Wasser zu fallen, was sich im Endeffekt als total unbegründet herausstellte.
Level 4
Level 2
Also fuhren wir ca. um 14:15 los und wussten wir machen heute das Level 1-4 wobei 1, total leicht ist und 4 sehr stark, es gäbe auch noch Stufe 5 aber nur für Leute mit Erfahrung. Ging mit Level 1 los und war auch alles kein Problem, später kamen wir dann zur 2 und zur 3 und am Anfang war das noch etwas ungewohnt alles, hat aber soooo viel Spaß gemacht, und später sind wir nur noch durch die 4 gedüst und die 3 war schon fast langweilig!! :) Nebenbei haben wir immer noch ein bisschen gegen das andere Boot gekämpft in dem wir uns immer gegenseitig nass gemacht haben. So ca. auf der hälfte der Tour gab es ein Felsen (ca.3 m) von dem aus man perfekt in den Fluss springen konnte(an dieser Stelle 4m tief), das haben wir dann auch gemacht, es war etwas kühl aber auch total guut :). Alles in allem wirklich eine mega tollte Tour und Rafting allgemein kann ich nur jedem empfehlen!!
Tja was gibt es sonst noch die Tage.. ich bin auf der einen Seite ein bisschen traurig, dass sich mein Aufenthalt hier schon langsam dem Ende neigt, also hier in Arequipa nur noch 2 Wochen, aber natürlich freue ich mich auch unglaublich doll auf zu Hause. Ansonsten waren die letzten paar Tage eher ein bisschen alltaglich, hier mal Uni, da mal arbeiten, und natürlich viel Fußball :)
Am Sonntag jetzt gehts nochmal nach Chala mit Ernesto und nächstes Wochenende wollen wir auf den riesen Vulkan hier (5900m) - den Misti - steigen!!

Tja bis dahin wärs das glaube ich erstmal, bis demnächst euer Falk ;)
Sprung von 3 Metern ins Kalte Wasser ;)

Dienstag, 15. November 2011

Todo el día solo Futból !! - Den ganzen Tag Fußball


Crepé mit Congnac brennend.
So ist mal wieder an Zeit für einen neuen Post, also mir fällt es in letzter Zeit irgendwie schwerer mich daran zu erinnern was ich so in den vergangenen Tagen gemacht habe, aber fassen wir mal kurz zusammen in der letzten Woche habe ich viel Fußball gespielt und eigentlich auch sehr viel Alltag gehabt, am Dienstag waren wir alle (Maike,Mike,Elli,Sandro und Ich) zusammen bei Crepissima, einem Crepe-Restaurant, da gibts wirklich Crepes mit allem und auch zu recht guten Preisen und es schmeckt wirklich unglaublich gut! Danach waren wir noch ein bisschen feiern in einer so gut wie leeren Disco (Unter der Woche ist hier abends wirklich absolut tote Hose), aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Naja ansonsten war hier am Donnerstag das Trainingsspiel der Nationalmannschaft gegen die 1. Liga Mannschaft Melgar (also die Mannschaft mit denen ich auch schon das ein oder andere mal trainiert habe). Ich wollte eigentlich noch näher an die Spieler ran um ein paar Fotos oder gar Autogramme zu bekommen, hatte mir sogar extra einen neuen Ball gekauft, aber daraus wurde leider nichts, weil das Stadion völlig überfüllt war und ich Glück hatte, dass ich überhaupt noch einen Platz auf der Tribüne bekam.
v. l. Vargas und Pizarro
Naja also hab ich mir das Spiel angeguckt und es war wirklich gut, hab denn von der Tribüne ein paar Bilder mit 12-fach Zoom gemacht.. am Ende hat die Nationalmannschaft 4-1 gewonnen. Insgesamt war es ein bisschen komisch, weil das ganze überfüllte Stadion immer für beide Mannschaften war, also es waren ja nun alles Peruaner die da gespielt haben, und es ging ja um nichts, so wurde also bei jedem Foul egal von wem gepfiffen und bei jeder guten Aktion egal von wem gejubelt .
In der Mitte Farfaaaan
Tja was noch.. am Samstag waren wir zusammen mit Christian, dem Neffen von Brenda und seinem Cousin Hugo in Mejia und haben uns kurz an den Strand gelegt, aber wirklich nicht lang denn es wirkte alles total verlassen und geisterartig. Denn im November ist hier eben noch zu sehr Frühling, als das der Strand voll ist, wobei es in Mollendo nochmal ganz anders war.. Naja uns wurde dann gesagt das im Januar genau dieser Geisterstrand mehr als überfüllt ist... schwer zu vorzustellen. Nach dem Strand waren wir noch kurz bei geschützten Lagunen um uns ein paar Vögel in freier Wildbahn anzusehen, unter anderem auch Flamingos. Danach noch kurz in Mejia was essen und dann nach hause, dieser Ausflug hat aber schon den ganzen Tag ausgefüllt denn eine Fahrt nach Mejia dauert mit dem Auto ungefähr 2 1/2 stunden.
Am Sonntag dann, also gestern habe ich denn 3 Stunden Fußball gespielt, und mir son paar schürfwunden zu gezogen, aber es hat soooo viel spaß gemacht, und so langsam merke ich, dass mir zumindest Konditionsmäßig die Höhe eigentlich so gut wie gar nicht mehr zu schaffen macht.
Tja..  ansonsten ist eigentlich alles beim alten, mein spanisch wird immer besser, so langsam kriege ich auch den jugend-jargon hin..und es bringt echt spaß, kann diese Sprache nur jedem empfehlen!
Also bis dann erstmal euer Falk

Dienstag, 8. November 2011

Mollendo (Strand) und Training mit Melgar

Sonnenuntergang auf dem Weg nach Mollendo, aus dem Bus heraus

Hoooolaa :),
 
Training mit Melgar, Tonnen voller Eis zum Abkühlen

Auch wieder Ewigkeiten her der letzte Post, also es ist mal wieder an der Zeit dachte ich mir ;), gibt auch einiges zu erzählen. In den letzten 2 wochen habe ich hier in Arequipa richtig mit dem Fußball-training angefangen und spiele im grunde 3 mal die woche mit der Uni, wie es der Zufall so will ist der Trainer vom Uni team "Luis Flores", gleichzeitig auch Co-Trainer vom FBC Melgar, das ist der Verein hier in Arequipa, der sozusagen "erste Bundesliga" spielt. So kam es das ich auch 1 mal bisher beim Training von Melgar dabei sein durfte !! Suuuuper gute Erfahrung, natürlich waren alle deutlich besser als ich ;). Naja und weiterhin kommt es zufällig noch so, dass jetzt am Donnerstag FBC Melgar ein Trainingsspiel gegen die Nationalmannschaft von Peru hat, DIE NATIONALMANNSCHAFT!! Da werde ich, durch meinen Trainer auch mit bei sein und hoffentlich ein paar Fotos, vielleicht sogar Autogramme mitnehmen können von Pizarro,Guerrero, Farfan und Co. das wäre wirklich der oberhammer :).Naja ansonsten habe ich mir Arbeitsmäßig noch ein paar Möglichkeiten gesucht, z.B war ich am Samstag letzte Woche in der Notaufnahme der Chirugie und habe dort viele interessante dinge gesehen, das ganze war eine Nachtschicht und eigentlich wollte ich die Chance auch noch ein paar mal nutzen und vielleicht auch mal in die Op-Räume gucken ;). Die zweite Sache ist, dass ich mit einer Doktorin und 2-3 Studenten im Krankenhaus mitlaufen kann und zwar in der Pediatrie also "Behandlung von Kindern" und auch dort habe ich schon so ein paar kinder untersucht und viele teilweise auch krasse sachen gesehen, sehr spannend ist auch generell mal zu sehen wie so das ganze Krankenhaus funktioniert. Naja ansonsten war ich am vergangenen Wochenende mit Sandro(26,Schweizer), Elli,Maike und Mike in Mollendo, also in einem Städtchen direkt am Strand, das war auch total schöön auch wenn das Wetter
von Links nach Rechts, Sandro, Elli, Mike, Maike in der "Tomate" in Mollendo
am Sonntag nicht mehr ganz so mitgespielt hat.. und einen Sonnenuntergang konnten wir leider auch nicht mitbekommen. Tja.. was gibts noch so zu erzählen.. mein spanisch wird immer besser und es bringt total Spaß diese Sprache zu lernen, zu lesen, zu hören, zu reden und zu leben!! Ansonsten finde ich langsam meine Begeisterung für einige Südamerikanische Charts, aber Salsa ist immer noch nicht so mein ding .. :) Naja viel mehr fällt mir im moment nicht ein, bis dahin erstmal Euer Falk :)

Montag, 24. Oktober 2011

Colca Canyon

Colca Valley in voller Vielfalt


Hi alle zusammen :),
Mir gehts super, meine letzten 4 Tage von Donnerstag- Sonntag waren wieder mal sehr erlebnisreich!!
Am donnerstag war eigentlich nicht besonders viel los, außer das wir abends um 00:00 zusammen (Mike, Maike,Elli, und Ich) in Ellis Geburtstag reingefeiert haben.. und lecker Torte gegessen haben !!
Am Freitag haben wir denn noch ein bisshcen gefeiert und schön Cuy- Meerschweinchen gegessen, war ziemlich lecker, aber auch recht fettig! Naja später haben wir noch ein bisschen Torte gegessen und sind abends in eine Bar und haben da nochn bisschen Kicker gespielt und Cocktails getrunken.
Baby Alpaka und Ich
Am Samstag mussten wir alle dann um 6:00 wieder aufstehen um den Bus um 7:15 richtung Colca Valley zu nehmen.. Mit Guiardino Tours! Bis auf das fruehe aufstehen, war das alles kein Problem und die Reise ins Colca Valley und zum Colca Canyon dauerte ca. mit Besichtigung von etlichen Tieren 5 Stunden.. Aber es war total schoen und wir haben noch einen Coca Tee getrunken, der soll ja gegen die Hoehenkrankheit helfen. Wir kamen also gegen 13:00 irgendwann im Colca Valley an genauer gesagt erstmal in Chivay um uns dort den Ort anzusehen und ich hatte ein Baby Alpaka auf dem Arm!!! :)) Spaeter gings dann zu unserem , Hotel "Mamayacci", was unglaublich komfortabel und gut ausgestattet war, dort haben wir denn auch erstmal mittag gegessen, sehr lecker :).
Traditionelle Bewohner des Colca Valleys
Danach haben wir eine kleine wanderung durch einen kleinen teil des Valleys gemacht. und Abends waren wir noch in den Thermal Baedern :) schoen mit Piña Colada im Pool gesessen und die Berge im Hintergrund!! Gegen 18:30 dann wieder im Hotel, noch Abendbrot und ein bisschen Gitarre mit dem Guide klimpern und dann frueh ins bett, weil wir am naechsten tag um 5:00 aufstehen mussten um um 6:00 dann los zu koennen, damit wir den besten Blick auf die Condore im Cruz del Condor haben!! Das fruehstueck war sehr gut und es gab viele leckere fruechte :), Danach sofort los richtig Cruz del Condor ( ca. 2 1/2 stunden Fahrt mit einigen Stops zur aussicht)  Man hatte wunderschoenen Blick auf das ganze Colca Valley, (siehe Bild oben) und wir haben auch noch einige Traditionelle Colca bewohner gesehen, mit Alpakas als Haustiere! Danach kamen wir gegen 10:30 beim Cruz del Condor an und haben dort ca. 45 Minuten gesessen um die Condore sehen zu koennen, die Moeglichkeiten waren da, aber Fotos zu machen, auf denen sie wirklich gut drauf sind, war unglaublich schwer. Naja ein paar haben wir dann aber trotzdem bekommen! Wir haben uns noch an den verschiedenen traditionellen staenden umgesehen (ich habe mir 3 Armbaender gekauft) und nach einem Kurzbesuch in Maca, und super leckerem Lunch in Chivay gings wieder nach Arequipa, diesmal nur 3 Stunden fahrt, weil wir keine Zwischenstops gemacht haben, alles in allem ein suuuper Ausflug ins Colca Valley und total schoene Bilder gemacht (600 und mein Akku war sowas von leer...)
Traditionelle Bewohner 2, auf dem Weg zum Cruz del Condor
Jetzt bin ich gerade wieder in Chala und bin super froh das ich hier gerade mal 20 minuten das Internet von Walter besetzen darf, auch hier werde ich wieder fleissig fotos machen!! Melde mich bald wieder, euer Falk


 




Mittwoch, 19. Oktober 2011

Chala!

Hafen von Chala
Soo jetzt habe ich mich einige Tage nicht gemeldet, das war deshalb nicht möglich, weil ich einfach die ganze Zeit unterwegs war und wirklich unglaublich viele Dinge gesehen habe und Erfahrungen gesammelt habe.. =).

In den Bergen von Yura
Also am samstag waren wir 3 hier (Elli, Maike und Ich) mit Christian (der Neffe von Brenda) unterwegs und haben uns " Yura " angeguckt, Yura ist ein Stadtteil von Arequipa, ungefähr 1 stunde etnfernt und deutlich ärmer und gefährlicher, das hat man auch gesehen aber am Tage und im eigenen Auto gab es natürlich kaum Gefahren ;) Wir wollten die Cataratas besuchen, wenn ich das richtig verstanden habe und die Thermal Bäder in Yura.. Die "Cataratas" waren in den Bergen und es gab verschiedene Wege hoch, wir hatten uns einen ausgesucht, der 30 Minuten dauern sollte, Christian wollte nicht mit, er war vielleicht zu faul oder wollte nur aufs auto aufpassen. Naja wir 3 also da hoch, hatten noch ordentlich den Kater vom Freitag abend sitzen, naja und ich glaube ich habe irgendeinen Pisco Sour (Pisco, Sprite, aufgeschlagenes EI) getrunken, der wohl nicht so gut war, jedenfalls gings uns allen nach den 3-4 stunden Schlaf eher mittelgut :D. Der Weg verschwand leider öfter und teilte sich in mehrere Wege auf was das ganze schwierig machte.. also waren wir ca. 1std. 15 minuten unterwegs und haben einfach nichts gefunden außer einen Esel und ein Pferd.. war aber trotzdem sehr schön, naja auch ohne die Cataratas, danach sind wir super staubig und mit 20 Mückenstichen mehr ins Auto gestiegen, und auf in den Ort Yura um in die Thermalbäder zu steigen, 4 Stück, die alle eine andere reinigende Wirkung haben, waren ein bisschen wir Whirlpools nur nicht ganz so warm, das war schön und wir waren ungefähr 45 min. dort und haben gebadet..kurz darauf dann in Yura noch Essen gehen und dann wieder nachhause, endlich ins Bett und bis abends durchschlafen. An diesem abend hatte ich noch die Gelegenheit ein kleines Erdbeben mit zu erleben, aber wirklich nur sehr klein. Das war unglaublich spannend, hat nur ca. 3 Sekunden gedauert . Am nächsten morgen musste ich um 5:30 wieder aufstehen um, um 6:30 mit der Universität in ein Dorf in der Nähe von Arequipa (~1h) mit dem Bus zu fahren und dort einen Tag Medizinische Arbeit zu leisten. Wir waren ca. 50 Leute davon würde ich schätzen 30 Ärtze und 10  Krankenschwestern und dann noch Organisations-Personal. wir kamen gegen 8:00 an und wurden schon von einer Horde Menschen erwartet (, die mich beim Aussteigen alle anstarrten, als wäre ich vom Mars)
Untersuchungen mit der Uni in einem Dorf ca. 1h von Arequipa
. Wir begannen mit dem Aufbauen von allem, diese ganze Sache fand in einer recht großen Schule für Auto und Elektrotechnik statt, und so kam es das jede "Abteilung" ihren persönlichen "Klassenraum" hatte, also "Untersuchungsraum", es gab denn ein raum für "Gastroenterologen" einen für Gynäkologie, einen für Tropenmedizin, einen für Allgemein Medizin, eine Apotheke, und und und und und.. Ich war zuerst in der Allgemeinmedizin.. nach ca. 30 Patieten, (mind. 20 davon mit Gastritis) wechselte ich einmal in die Gastroenterologie und sah dort noch weiter 20 Patienten, viele viele sprachen nur die Einheimischen-Sprache "Quecha" und nicht einmal spanisch, das machte das ganze noch etwas schwieriger. Die Ärzte haben eigentlich immer nur standartmäßig behandelt, einmal abhorchen, paar mal tasten, vielleicht einmal Blutdruck und dann was verschreiben und nächsten Monat wiederkommen, hat aber soweit alles sehr gut geklappt und war äußerst spannend! Achso und am Ende war ich noch in dem Bereich, wo die vorher verschriebenen Spritzen gegeben wurden..Nach dem Abbauen sind wir mit dem Bus um ca. 16:00 wieder von dort weggefahren, mir blieben noch 3 Stunden Bis es wieder losging nach Chala!!! Um 20:00 mit dem Bus, 8 Stunden fahrt, um 4:00 ankommen. Ich nutzte diese zum schlafen.. ;). Die Busfahrt nach Chala war äußerst entspannt.. Ich kam dort mit Ernesto und Walter an, Ernesto ist Echografist, und Gynäkologe und Walter ist Labor-typ.. Mit den beiden sollte ich die nächsten beiden Tage zusammen arbeitn. Aber erstmal ging es darum um 4:00 nachts noch ein Hotel zu finden.. Nach 3 Versuchen hatten wir Glück, und es hatte sogar warmes Wasser, nicht unbedingt selbstverständlich in Chala.. Am nächsten morgen um 7:30 ging es wieder hoch um zu arbeiten, die erste Patientin ist eine 14 Jährige die im 7 Monat schwanger ist, sofort werden die Verhältnisse in Chala klar.. es ist normal das man das erste Kind so im Schnitt gegen 18 J. - 20J bekommt (im Durchschnitt!!) und das zweite meistens direkt danach mit 22-23, normalerweise auch noch ein drittes mit 25-26 und dann muss man mal gucken.. aber diese Frauen oder besser gesagt noch Mädchen können dadruch nicht zu Schule gehen und nichts studieren und gar nichts, obwohl die Bildung hier in Peru quasi gratis und jedem zugänglich ist, auch in Chala.. ziemlich schade das das nicht wahrgenommen wird.. Naja wir verbringen den ganzen tag mit Ultraschall untersuchungen, bis 18:00, sind zwischen durch noch einmal kurz beim Hafen, denn Chala ist direkt am Meer, total schöön =). Naja am abend gehts nach dem Essen sehr früh ins Bett, denn ich war mega fertig.. Also am nächsten tag wieder um 7:00 aufstehen... und nochmal bis 15:00 Echografia.. danach noch was essen, und das Ticket für zurück kaufen, (20:00) am abend kommen nicht mehr viele Patienten, Aber es war insgesamt unglaublich interessant aber auch krass, denn was wir dort gemacht haben/machen, ist nicht nur Untersuchung, es ist eher eine Lehrstunde für die "Kinder" die Frauen und vor allem die Mütter... Wir erfahren auch von vielen erschreckenden Schicksalen.. Naja ansonsten habe ich noch ein bisschen die Arbeit von Walter im Labor beobachtet und das Meer genossen :).
Mein Arbeitsplatz in Chala
Ich könnte noch unglaublich viel mehr über die letzten 5 Tage erzählen, aber im moment ist es glaube ich erstmal genug.. Aber nur soviel, Chala ist ein wirklich tolles Dorf, man bemerkt die Armut sehr schnell und man wünscht dem Volk dort einfach nur das sich die Umstände demnächst irgendwie ein bisschen bessern. Aber ich freue mich schon wieder auf die nächste Reise dorthin (24.10, 25,10). Soweit erstmal Euer Falk

Samstag, 8. Oktober 2011

Es geht los!

Plaza de Armas bei Nacht, vom Restaurant "On the Top"
Soo nun sind wieder ein paar Tage vergangen und es hat sich einiges getan hier in Arequipa.. Diese Woche hat sich arbeitsmäßig für mich recht viel entschieden. Aber ich fange einfach mal von vorne an.
Meine Hoffnung: Die Uni
Es begann damit, dass ich mich am Dienstag bei der Universidad Catolica de Santa Maria vorgestellt habe, um wie es mein Plan war den Vorlesungen des ersten Semesters Medizin zu lauschen und vielleicht ein bisschen mit praktisch zu arbeiten. Dieser Plan fiel leider noch am Dienstag ins Wasser, als ich auf den Koordinator für Internationales (Cäsar (23)) traf und auf seine "Cheffin" Roxana, haben die beiden mir erklärt, dass ich zwar in der Fakultät der Medizin angenommen sei, nicht aber bei den einzelnen Kursen und den Profs. Und da das Semster schon seit 3 Monaten im gange ist wäre, sei es nicht möglich mich da noch irgendwie reinzukriegen. Ich bin in diesem Moment ziemlich enttäuscht schließlich hatte ich mir von der Uni viel erhofft und ich wollte nicht mehr meine Tage mit rumsitzen verbringen... Naja die beiden merken meine Enttäuschung, und Roxana, die glaube ich Kontakte zu allem und Jedem in der Uni hat, organisiert für den nächsten tag ein "Vorstellungsgespräch" beim Dekan der Fakultät Medizin. Also geh ich am nächsten tag 9:00 dahin. Der Dekan ist ca. 60 aber sehr sympathisch, verstehe nur einfach gar nichts von dem was er sagt, Roxana klärt alles. Der Dekan der "Dean", sagt es sei für mich eh nicht sonderlich sinnvoll in die Uni-Vorlesungen zu gehen, da ich nichts verstehen würde,  es aber genau wie in deutschland ist, nämlich langweilig. Also sagt er, dass ich die Option habe einen Arzt, den er noch fragen muss im Krankenhaus zu begleiten und dieser bringt mir denn einiges bei, ich sage natürlich sofort Ja. Er wollte noch am selben tag mit ihm sprechen und bestellt mich auf den nächsten Tag (Do) nochmal zur Uni. Ich komme Donnerstag wieder und es stellt sich heraus, dass der eben genannte Arzt auf einem Congress ist, bis Samstag, also kann ich Montag frühestens anfangen -.-!
Ernesto und ich im Kittel :)
.Naja Also wird man mal sehen wie sich das bis dahin entwickelt. Ansonsten noch ein paar Rand infos - Ich darf wohl beim Fußballteam der Uni mitspielen und trainieren, wird sich auch noch ergeben. Heute abend gehts noch in Irish Pub um Fußball zu gucken, Peru vs Paraguay. Ich habe mehr spanisch Stunden mit Cecilia "beantragt", also 6 Pro Woche, naja und ansonsten gibt es nichts neues, außer naaatüüüürlich, dass ich heute meinen ersten "Arbeits-tag" mit Ernesto hatte. Ich bin um 8:00 aufgestanden um um 9:30 in Cayma (ein District von Arequipa) in einem Centro de Salud, also einem Zentrum der Gesundheit (für arme Leute) mitzuhelfen. Komme dort nach interessanter Busfahrt auch zum Glück heil an. Ich werde direkt in Arbeit integriert.. Ernesto hat dort ein Ultraschall gerät und ein eigenen Raum. Ich beobachte den Ultraschall bei 11 verschiedenen Patienten von der 20 Schwangerschaftswoche bishin zur 37... Unglaublich interessant und spannend zu sehen. Und dann noch jedesmal der Herzschlag des Babys, den man über den Ultraschall hören konnte, das war unglaublich. Naja nach 11 Patienten kann ich auch wirklich mithelfen, ich ordne Ultraschall-bilder,kümmere mich um den büro-teil, also Name, addresse, Alter und den ganzen krims-krams und drucke, Ultraschall-ergebnisse und Bilder aus!! Und das Highlight ist natürlich, dass auch ich einen weißen Kittel trage!! :)
Naja wir arbeiten bis 13:00 und ich erfahre am Ende, dass ernesto für diese 3std 30 minuten insgesamt 4,50€ verdient hat.. ich finde es wirklich gut, dass er es trotzdem macht und den armen Leuten, denen nichts anderes bleibt somit hilft..
Naja das war erstmal recht viel, aber ich melde mich sicher bald wieder, denn hier überschlagen sich die Ereignisse ;). Euer Falk

Montag, 3. Oktober 2011

Rundtour durch und um Arequipaaa

Arequipa vom Mirador Sachaca aus.
Wäsche per Hand waschen..
Wohaa..ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.. heute habe ich unglaublich viel erlebt.. mein Tag fing (Nach dem gewohnten Frühstück) damit an, dass ich mich entschlossen habe meine Wäsche selbst und per Hand zu waschen.. ging wirklich recht easy.. Naja um 11:00 rum kam dann Christian und hat mich und die beiden deutschen Mädchen abgeholt zur Rundtour um Arequipa und zur Besichtigung der Miradores !! Als erstes gings Richtung Norden und zu einer Bank weil die beiden Mädchen noch Geld brauchten.. Wir kamen nach ca. 15 Minuten in Cayma einem Viertel im Norden Arequipas an und haben dort den ersten Aussichtspunkt angeguckt und hatten einen wunderschönen Blick über Arequipa und auch zum Vulkan Misti!!
Navigator!
Danach gings weiter Richtung Zentrum zum Plaza de Armas, bei dem ich inzwischen schon häufiger war.. heute waren wieder etliche Tauben da und diesesmal habe ich meinen Fotoapparat nicht vergessen.. ;)
Plaza de Armas - Arequipa
15 Minuten später gings dann weiter Richtung Süden der Stadt ins Viertel "Sachaca" in dem auch mein Wohnhaus hier liegt um dort einen weiteren Aussichtspunkt anzuschauen.. der Blick vom Mirador Sachaca war noch Beeindruckender und man konnte auch gut die ganzen Slums und Dörfer um Arequipa herum erkennen.. Nach dem Mirador in Sachaca haben wir was gegessen und zwar in einem recht großen Lokal mit ca. 200 Gästen und einer riesen Küche unter freiem Himmel.. Es gab für mich Chicharra de Chanco + Arroz  + Pato, also irgendwas vom Schwein mit Reis und Ente, es stellte sich im endeffekt heraus das es eher eine Portion für 2 Leute war.. siehe Bild.. nach einem "Kampf" von 25 Minuten hatte ich aber das meiste verputzt (Ich muss sagen das essen war um 14:00 und es ist jetzt hier 21:30 und ich verspüre noch keinerlei Hunger oder gar Appetit).. Danach ging es zu dem Haus von Christian, wo wir auf seine Frau, seinen Sohn und seinen Bruder (er ist Bodybuilder und Stripper und nein ich habe kein Bild)
Mein Essen - Chicharra de Chanco con Arruz + Pato
traffen, aber nur ganz kurz.. Im Anschluss noch zur Villa des Gründers "Mansion del Fundador, das erste Haus wohl in Arequipa und jetzt ein Museum, war recht interessant, dort gab es aber vor allem 2 coole Alpakas!! Nach der Villa gings noch zu einer Mühle "Molinete de Sabandia", Sabandia war das Viertel von Arequipa an die alte Mühle war auch noch eine Art "Ranch" angeschlossen wo man sich für 15 Minuten mit Begleitung Pferde mieten konnte, oder Quads, vielleicht will ich nochmal wann anders Quad fahren!!.. Haben dann nochmal kurz gegen 16:30 in die Mühle geguckt, auch sehr Antik alles und interessant, es gab dort dann noch 2 Pfauen ...Sind dann gegen 17:00 wieder nach hause und ich bin erstmal hundemüde ins Bett gefallen.. Naja ansonsten ist in den letzten Tagen nicht viel passiert, außer das ich auch noch Ernesto kennengelernt habe (den Arzt mit dem ich zusammen arbeiten werde) und er mir von seiner Arbeit und seiner Organisation (siehe "Nützliche Links") erzählt hat.,. wir werden im Oktober und im November wohl einige Dörfer besuchen, aber dazu dann
später mehr, Lg euer Falk!!

 Alpakaa

Dienstag, 27. September 2011

Areeequipaaa




So nun habe ich schon meine ersten 3 Tage hier in Arequipa verbracht. Ich muss sagen, dass Arequipa mir auf den ersten Blick ziemlich Sympathisch ist.. Bisher hatte ich jeden Tag von 6:00 - 18:30 durchgehend Sonne und ca 28° C. Arequipa ist im grunde eine schöne Stadt aber auch hier gibts natürlich am Stadtrand die Favellas.. und auch im Zentrum einige ganz schön heruntergekommene und gefährliche Viertel und Straßen..Der Plaza de Armas ist bisher das schönste (und wohl auch das älteste) was ich hier gesehen habe..
Plaza De Armas

  
Vulcan Misti (5822m)
Ansonsten ist es noch wirklich sehr schön, dass Arquipa auf über 2300 Metern Höhe liegt und auch von noch höheren Bergen und Vulkanen ~6000 Metern umringt ist. In den letzten tagen habe ich auch die Küche hier ein bisschen besser kennengelernt, bei ungefähr 70% aller Dinge die ich hier esse oder trinke heißt es "das gibt es nur in Arequipa". Meistens schmeckt es auch ziemlich lecker, bis auf Cebiche.. (Fisch mit Limone und Süßkartoffeln und 1-2 nicht einzuordnenden Zutaten..).. gestern hatte ich zur Abwechslung mal Burger King, war gut, die liefern auch für 1 Euro Aufpreis nach Hause :)


Gleich habe ich das zweite mal Spanisch Unterricht mit Cecilia, sie ist glaube ich 37, der Unterricht gestern war sehr gut, wir saßen schön draußen in der Sonne. Und es ist auch kein langweiliger Unterricht :). Allerdings hat mir gestern
nach den 3 Stunden spanisch ganz schön der Kopf geraucht, heute wieder 3.. jeden tag erstmal bis Freitag..
Cecilia - Spanisch Lehrerin

Sonntag, 25. September 2011

Angekommen - Llegado !!

Verkehr in Lima - tráfico en Lima
Wooow! Heute ist der 24.09.11 und ich bin seit 2 Tagen in Peru. Der Flug hier hin ( HH - Frankfurt - St. Domingo - Panama - Lima & Lima - Arequipa) war wirklich sehr lang, aber irgendwie wurde dadurch das fliegen etwas einfacher und routinierter. Ich weiß gar nicht womit ich mit all meinen Eindrücken anfangen soll, Peru hat mich in den letzten Tagen völlig überwältigt. Also ich kam gestern um ca. 13:00 in Lima an und wurde herzlichst empfangen von Jeovana und Angelica de Lopez. Aber das erste wirklich krasse Erlebniss, spielte sich schon auf der Straße, auf dem Weg vom Flughafen zu Jeovanas Haus ab - der Verkehr. Autofahren in Lima ist wirklich das allergrößte Chaos, es gibt tatsächlich nicht eine Verkehrsregel, und es gilt wer das größere Auto hat oder am meisten hupt der hat Vorfahrt und es fahren ungefähr 5 mal mehr Autos (und was sonst noch irgendwie räder hat) auf den Straßen rum... trotzdem klappt das irgendwie alles, komisch..
Parque del agua - Lima
Es ging so weiter, dass ich erstmal gut ankam und ich zum essen eingeladen wurde, das Essen war erstaunlicherweise recht normal und schmeckte auch wirklich lecker! danach kam ich eeeendlich zum duschen, ich habe noch 1 Stunde gepennt - es war inzwischen 18:30 ortszeit, und dann bin ich mit Jeovana, Angelica, Renato (Bruder von jeovana) und seinem 5 jährigen Sohn lucas zur city tour durch Lima aufgebrochen. Mir wurden verschiedene palacas und playas gezeigt, deren Name ich hauptsächlich wieder vergessen habe, aber ich habe ein paar Fotos gemacht =) . und ich war bei dem Regierungspalast wo der President von Peru wohnt.. überall kameras!! Achso und in Lima schlafen die Hunde auf den Straßen und man muss ihnen mit dem Auto ausweichen, die Hunde hier sind sowieso ziemlich mutig & lässig. Zu guter letzt habe ich noch den Parque del agua (Wasserpark) in Lima besucht, auch sehr beeindruckend, Mein Fotoapparat hatte leider auf der hälfte des Parks keinen Akku mehr. Aber war trotzdem nett :). Danach endlich ins Bett. Nächsten morgen , also heute, sehr leckeres Frühstückt, quasi wie in Deutschland. und dann Flug nach Arequipa. 1 Std Flug,  und ein wunderschöner Flughafen in Arequipa. Brenda Lopez, bei ihr wohne ich, hat mich empfangen, zusammen mit Christian, ihrem Neffen (26 hat auch schon 3 Kinder) beide super nett. Arequipa ist wirklich sehr schön und längst nicht so geschäftig und gefährlich wie Lima. Das Haus hier und mein Zimmer ist super schön. Heute nachmittag waren wir noch essen - Cebiche - Fisch, war eher mittel-lecker. Naja und gerade chille ich ein bisschen und gleich werde ich noch mit Brenda zu einer ihrer amigas fahren, die Geburtstag hat! :) das Spanisch ist leider noch sehr sehr schnell und schwer zu verstehen, aber es wird !! :) Ich melde mich bald wieder :)

Donnerstag, 15. September 2011

Hooolaaa!

Soooo jetzt ist es nur noch eine Woche bis zu meiner Abreise und ich habe es endlich geschafft meinen Blog nochmal zu aktualisieren. Also für euch - meine Familie, meine Freunde und alle anderen Personen, die es interessiert wie es mir so geht und was ich so erlebe, habe ich diesen Blog gemacht, in den ich so oft es geht reinschreiben werde.
Vielleicht ist es auch noch für einige interessant warum ich nun "doch nicht" für ein Jahr nach Bolivien gehe, wie ursprünglich geplant, und wie es kommt das ich jetzt ausgerechnet im Nachbarland gelandet bin.
Wie einige von euch sich vielleicht auch erinnern habe ich im Mai diesen Jahres den TMS - Test für medizinische Studiengänge - geschrieben und mit bravour bestanden. Dieses gute Ergebnis hat mich meinem Wunsch Medizin so schnell es geht zu studieren deutlich näher gebracht. Aus diesem Grund und auch aus der Tatsache heraus, dass ich durch Bolivien 3!! Bewerbungen an den Unis verpassen würde habe ich mich kurzer Hand entschlossen in letzter Sekunde (Mitte Juli 2011) beim DRK abzusagen.
Ich suchte nach Alternativen und wie es der Zufall so wollte war es genau der Spanisch Lehrer, mit dem ich eigens für Bolivien gelernt hatte, der mir ein Praktikum in Peru!! vermitteln konnte. So werde ich nun also für 3 Monate (22.09.11 - 17.12.11) nach Peru fliegen um dort zu bei verschiedenen Ärzten als Praktikan zu arbeiten, und nebenbei den Vorlesungen des 1. Fachsemesters Medizin zu lauschen. Was ich sonst noch so erlebe und entdecke werde ich hier posten!
Also schaut öfter mal rein! Ich freue mich schon riesig auf meine Reise und bin total aufgeregt! Hasta Luego !!