Sonntag, 15. Januar 2012

Chaaaau Perú - Hasta Prontooooo

Machu Picchu

Hey Leute, so jetzt finde ich auch nochmal Zeit den Blog mit meinem letzten Post abzuschließen.
Auf meiner Busfahrt von Puno nach Cuzco (8:30-17:00) hatte ich das Glück mit einer Gesellschaft zu fahren, die in die Tour auch mehrer Stops einbaut, so z.b bei 1 Museum, 1 Kirche, 1 Ruine und einer Möglichkeit zum Mittagessen, alles in allem eine gute Tour. So kam ich also um 17:00 in Cuzco der Stadt der Inkas an und muss sagen, dass mich das alles ziemlich beeindruckt hat, die Stadt ist wunderschön, der Plaza de Armas natürlich besonders. Insgesamt war alles so ein bisschen weihnachtlich gestimmt, was ein bisschen komisch wirkte bei ca. 25 Grad. Naja die Sonne war allerdings in Cuzco nicht ganz so krass wie in Arequipa, denn da Cuzco deutlich weiter im landesinneren liegt regnet es auch total viel. Also die ersten 2 Tage habe ich nur die Stadt ein bisschen kennengelernt und habe es mir gut gehen lassen, danach also am 3. Tag kamen Elli und Maike aus Arequipa an, und wir haben eine fest organisierte City Tour gemacht, mit einem Guide der ein bisschen merkwürdig war, aber ansonsten alles sehr interessant und toll, wir haben dabei auch Saqsayhuaman gesehen, eine der berühmtesten und best erhaltenen Inca Ruinen, sie wird von den Touristen auch "Sexy Woman" genannt, weil es sich so ähnlich anhört wenn man es auspricht. Am nächsten tag ging es schon los auf unseren etwas gefürchteten aber auch freudig erwarteten INCA TRAIL :). Leider habe ich mir noch am Abend davor irgendeinen Magen-Darm-Virus zugelegt, der mich noch den ganzen Trip lang beschäftigen sollte....
Die Gruppe
Also 6:00  Abfahrt mit dem Bus und nach 1 1/2 Stunden ca. Ankunft beim Start, Passkontrolle, Vorstellung der ganzen Gruppe im Kreis (19 Träger für unsere Gruppe von 13 Personen, tragen ca. alle 40 Kilo, und haben nur so Sandalen an und rennen den Berg rauf und runter, heftiger Job, aber recht gut bezahlt).
Tag 1. nur 6 Stunden recht "ebener Weg" ;). mal 200 rauf, mal 200 runter, aber insgesamt recht entspannt.. nur mit Magen-Darm trotzdem schwer zu genießen, aber das hat das tolle Wetter und die absolut geile Landschaft wieder wett gemacht. Danach erste Nacht im Zelt. sehr entspannt, besser als gedacht :). Das Essen ist unglaublich, wir bekommen immer Frühstück (mit Pfannkuchen), Mittag, Tea-time mit keksen und Kaffee, und sehr gutes Abendbrot, nach jeder Mahlzeit gibt es noch einen Coca oder Munya Tee gegen die Höhe. Leider konnte ich das Essen nicht so genießen.
Tag 2. Der härteste von allen, 1500 Meter bergauf von 2800 auf 4300, mein Rucksack kommt mir vor wie 20 Kilo, und die Höhe ließ jeden Schritt und die komplette Atmung unglaublich langsam werden, nicht so schlimm wie beim Misti, aber trotzdem sehr krass spürbar, leider den Tag davor wenig gegessen.. so kam es dazu das ich ca. 300 Höhenmeter vor dem Ende doch noch um einen 80 Sol (22Euro) teuren Träger nicht herumkam.. es ging einfach nichts mehr. Natürlich hätte man den Träger auch von anfang des Tages fragen können, aber ich dachte mir ich schaffe es.. naja schade ;). Der restliche Weg nach oben war deutlich leichter, auch wenn ich mein Glück kaum fassen konnte als ich oben war, die restlichen 700 Höhenmeter bergab dieses Tages gingen dann auch noch schnell rum. Ankunft im Camp 16:00, tea time, ausruhen und abendbrot (für mich wieder nur tee und kekse).
Tag 3. Der längste Tag aber nur am Anfang recht hohe Steigung (500 Meter), und danach nur noch bergab bzw. eben. Direkt von Anfang des Tages einen Träger genommen, bin da denn doch auf Nummer sicher gegangen ;). 8:00 Gehts los, 3 Ruinen besucht, wirklich schön das ganze Anden-Gebirge ist echt beeindruckend. Letzter Teil des Tages ging es dann nochmal 1.300 Meter Bergab, ging aber recht gut, hatte ja keinen Rucksack auf :). Ankunft im letzten Camp 15:30. Wieder Tea-Time, ausruhen und dann das heftigste Abendbrot der ganzen Tour, Reis, Nudeln, Pizza, Kartoffeln, Gemüse Auflauf, alles.. so viel konnten wir gar nicht essen, die hälfte oder noch mehr blieb liegen (gut für die Träger, denn die konnten/durften (glaube ich) nur die Reste essen). Auch haben wir noch, so ist es üblich in der ganzen gruppe ein Trinkgeld für die Träger eingesammelt. am ende des Abends nochmal abschiedskreis, um die Träger zu verabschieden die am nächsten morgen ja nicht mit zum Machu Picchu kommen sondern den Zug um 7:00 zurück ins nahe gelegene Dorf erreichen müssen, die meisten von ihnen haben Machu Picchu noch nicht einmal gesehen und machen seit 20 Jahren diese Tour mit..
Tag 4. Wir stehen um 3:00 in der Nacht auf um die ersten bei der letzten Kontrolle zu sein und somit auch die ersten bei Machu Picchu, wir gehen ungefähr 5 Minuten und kommen bei der Kontrolle an, 2 1/2 stunden warten und dann durften wir durch :). Danach ca. 2 1/2 stunden zur Puerta del Sol (Sonnengate) von dem aus man den ersten Blick auf Machu Picchu erhaschen sollte, ging leider nicht, man konnte keine 30 Meter weit gucken wegen des Nebels...
Landschaft der Anden
Danach weitere 1 1/2 Stunden bergab zum Machu Picchu, ca. 9:00 Ankunft beim Machu Picchu, immer noch alles vernebelt, aber leer, die Touris kommen ja erst gegen 10:00. Schade leider keine Touri-leeren Bilder möglich. Danach weitere Kontrolle im Machu Picchu. und 3 stündige Führungstour, mit Beschreibung aller Tempel. Danach 2 Stunden für sich. Das Wetter klarte auch auf und ich muss sagen.. der Blick auf Machu Picchu, dafür hat sich echt alles gelohnt, all die Magen-Darm sache, die 4 Tage im Dschungel alles, hat sich absolut gelohnt wenn man so vor Machu Picchu steht und einfach nur den Blick schweifen lässt, Toll einfach mega empfehlenswert.
Gegen 15:00 ging es dann mit dem Bus in das 1000 Meter weiter abwärts gelegene Dorf Aguas Calientes, der Touri Ort von dem alle zum Machu Picchu starten und auch unser Zug wieder Richtung Cuzco gehen sollte, vorher noch Mittag essen mit der Gruppe, mit denen man sich inzwischen wirklich gut verstand, am lustigsten war eigentlich ein Brasilianer, El Presidente, Carlos, total verrückt. ca. 17:00 Zug zurück nach Cuzco. Ankunft ca. 21:00 danach nur noch ausruhen, total kaputt von allem. Nächsten tag noch ein tag Entspannung, aber nur im Hotel verbracht, da ging auch nichts mehr mit meinen Beinen :D. Am Nächsten Tag gings langsam wieder zurück in die Heimat, 7:00 aus der Tür im Hotel raus, erst Flug von Cuzco nach Lima, dort 12 1/2 Stunden wartezeit, dann weiter nach Panama, dort 7 Stunden wartezeit, dann nach Frankfurt dort 2 Stunden wartezeit, dann nach Hamburg und dann schön von der Familie empfangen werden :)). Leider war mein Koffer noch in Frankfurt hängen geblieben. Insgesamt waren es von Tür zu Tür glaube ich ca. 49 Stunden...
Ja nun bin ich schon seit einiger Zeit wieder hier und kann abschließend nur sagen.., dass es eine der besten Sachen war die ich je in meinem Leben gemacht habe und eine Erfahrung die mich in vielen Dingen sehr viel weiter gebracht hat und die ich unglaublich genoßen habe, ich kann es nur jedem empfehlen. Zusätlich habe ich nur recht gutes Spanisch gelernt und bin stetig dabei es irgendwie anzuwenden, damit ich es nicht verliere, aber es ist toll. Ich habe schon wieder Fernweh........
Also Peru.. Hasta Pronto, wir sehen uns !!!!!!

Noch ganz am Anfang vom Inca Trail
Chau Falk

P.s Danke fürs Blog-lesen ich hoffe es war interessant und hat euch ein paar Einblicke über meine Zeit gegeben.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Auf reisen, Titicacasee, La Paz, Salar de Uyuni

Salar de Uyuni


Eines der typischen Boote auf dem Titicacasee
Hallo Leute.. so jetzt habe ich endlich mal Zeit gefunden hier auch noch über meine Reise zu berichten.. Also ich bin gerade im Hotel in Puno.. morgen gehts weiter nach Cuzco zum unglaublichen Maccu Piccu. Seit dem 1.12 bin ich auf reisen und habe schon unglaublich viel gesehen, die Reise begann auch hier in Puno. Von hier aus sind wir als Gruppe morgens um 7:00 auf den Titicacasee mit dem Boot gefahren. Die Tagespunkte waren die "Islas Flotantes" - schwimmenden Inseln und die "Isla Taquile". Als erstes kamen wir auf den schwimmenden Inseln an, bis vor 10 Jahren lebten die Bewohner dieser Inseln ausschließlich vom Handel und hatten keinen Kontakt zu den leuten auf dem Festland.. Das hat sich inzwischen geändert, denn sie nutzen den Tourismus als Haupteinnahme quelle.. Also.. diese Inseln sind nur aus dem Schilf gebaut der im Titicacasee wächst.. um so eine Insel zu errichten braucht man 6-8 Monate und 5 Männer arbeiten 14 Stunden am Tag an der Insel.. äußerst beeindruckend mit welcher Überzeugung sie dort ihr ziemlich hartes Leben leben.. im anschluss an die Insel besichtigung sind wir noch mit den für die Bewohner typischen Booten gefahren. Ich durfte auch mal steuern.
Danach gings weiter zur Isla Taquile, dort sollte auch unser Mittagessen sein. Die Isla Taquile ist berühmt für ihre Kultur.. Es ist nämlich so, das alles auf der Taquile durch Textilien und deren Verarbeitung bestimmt wird, so kommt es, dass die Männer zu hause bleiben, während die Frauen die Feldarbeit machen.. Die Männer stricken in der Zeit.. ein Mann zeichnet sich auch nur durch seine Strickkunst aus.. Um zu überprüfen ob der Mann bereit für die Ehe ist, nimmt sich die angebetete eine Strickarbeit, meistens eine Mütze des mannes, hält sie überkopf und schüttet ein Glas Wasser hinein..wenn die Mütze tropft, also nicht fest genug gestrickt ist, dann ist der Mann noch nicht bereit für die Ehe.. naja und solche Späße.. .
Nach der Isla Taquile war die Tour auf dem Titicacasee beendet und es ging wieder Richtung Puno.. 3 1/2 Stunden dauert es von der Isla bishin zum Hafen.
Eisenbahnfriedhof, Uyuni
Am nächsten Tag ging es Richtung La Paz, über die Copacabana, (wirklich ruhig und mediterran und glaube ich ziemlich schön zum Urlaub machen, aber ich war ja nur 1 1/2 stunden dort), danach weiter nach La Paz.
La Paz
Dort angekommen hatte ich noch den restlichen Nachmittag/Abend um La Paz zu erkunden, tolle Stadt nur ganz schön unordentlich.. ich war auf dem Hexenmarkt und bin noch ein bisschen durch die Straßen gegangen bis ich mir ne Pizza mit ins Hotel genommen hatte. Am nächsten Tag gings auf nach Uyuni, also per Flugzeug (eine ganz kleine Maschine, nur für 15 Leute und wurde auch dementsprechend ganz schön durchgeschüttelt als es Turbulenzen gab.. ganz schön heftiger Flug). Naja in Uyuni angekommen (ca. 9:00, der Flug ging ja nur eine Stunde) gings dann auf zur Tour in die Salar, also die Salzwüste von Uyuni, ca. 1 1/2 Stunden vom Ort entfernt.. achso und vorher noch auf den Eisenbahnfriedhof von Uyuni.. absolut unglaubliche Orte.. und ich habe viele viele Fotos gemacht, besonders die Riesen Salzwüste (ich glaube es ist die größte der Welt) hat mich sehr beeindruckt.. alles einfach nur weiß, so weit das Auge reicht und alles nur Salz.. Naja dort haben wir noch die Isla del Pescado besucht, also einfach eine Insel, und das Salz Hotel, was inzwischen still gelegt ist. Danach wieder nach Uyuni, dort eine Nacht verbracht, und wieder mit dem gleichen Klapperflieger nach La Paz, dort angekommen habe ich mir noch das Regierungsgebäude und das Coca Museum angeguckt. Naja am nächsten morgen, also heute morgen ging es dann wieder auf nach Puno, und nun sitze ich hier nach 12 Stunden Bus fahren. Morgen gehts dann nach Cuzco. Bis dahin erstmal



Euer Falk

Mittwoch, 30. November 2011

Auf gehts auf reisen, Tschüss Arequipa :(

Sonnenuntergang vom Basiscamp
Nachts um 2:00, Auf gehts!!
Hallo alle zusammen, so auch wieder lange her dass ich das letzte mal was geschrieben habe, heute ist mein letzter tag hier in Arequipa und ich habe gerade alle meine Sachen zusammengepackt, was erstaunlich gut geklappt hat. Jedenfalls liegt der Koffer und mein Rucksack jetzt fertig neben mir.. und morgen um 8:30 gehts los Richtung Puno (Süden von Peru, direkt am Titicacasee), und danach weiter nach Bolivien, es wird also wahrscheinlich einer der letzteren Einträge von mir sein. Dennoch gibt es auch aus der vergangenen woche noch viel zu erzählen. Wir (Elli, Maike und Ich) waren vergangenes Wochenende auf dem Stadtvulkan Misti (5821m).
Es waren noch 2 Mädchen aus Deutschland , 1Koreaner (Marathonläufer, ist von Chile 3000km mitm Rad gekommen, also kein vergleich mit uns..) und die beiden Guides mit.
Im nachhinein muss ich sagen, es war eine wirklich tolle aber ich glaube tatsächlich die anstrengenste Erfahrung die ich glaube ich in meinem Leben gemacht habe.
1. Tag und schon mega fertig..
Der erste Tag ging so los, dass man um 7:00 aufstand zur Reiseorganisation gefahren ist, dort nochmal eine komplett Winterausrüstung, Zelt, Schlafsack, Isomatte und den ganzen Quatsch bekommen hat, am ende muss mein Rucksack irgendwo bei 15-16 Kilo gewesen sein.. Damit sind wir dann also den ersten tag 1100 Meter von 3.400 m auf das Basis Camp auf 4.500 m hochgestiegen.. war schon ziemlich anstrengend. Der Koreaner hat aber nur 3 stunden gebraucht, wir alle 4 - 4 1/2. Dort waren wir denn ca. gegen 15:00, schlugen die Zelte auf, es gab zum Abendbrot Nudeln und Suppe. Den Sonnenuntergang konnte man total gut genießen!! Danach wurde uns  gesagt das wir die Tour bis nach ganz oben in der Nacht um 2:00h fortsetzten, also sind wir um 1:15h aufgestanden bei mindestens minus 3-4 grad.. alle sachen an die wir mithatten und haben uns auf in richtung spitze des Vulkans gemacht.. nach ca. 3 Stunden also um 5h ging dann die Sonne auf und wir befanden uns irgendwo auf 5.000m ab da wurde es RICHTIG anstrengend... für jeden schritt brauchte man 3-4 Luftzüge und dadurch das die oberfläche zu 90% aus Sand bestand fühlte es sich an, als wenn man eine Düne hochläuft: 2 Schritte hoch 1 rutscht man wieder runter.. Inzwischen waren Jenny, eines der anderen deutschen Mädchen und ich, recht weit vorne und unser guide kümmerte sich noch um die anderen etwas weiter hinten, so kam es das wir den Weg recht oft aus den Augen verloren haben. in den letzten 100 Höhenmetern, bin ich dann 3 mal eingeschlafen,weil ich alle 10 Schritte pause gemacht hatte und um ehrlich zu sein war die Nacht davor im Zelt mit ihren 2 stunden Schlaf auch nicht das wahre.. Wäre dann im letzten moment nicht der Guide gekommen um mir (ich war mal wieder deutlich vom weg abgekommen) den richtigen Weg zu zeigen dann hätte ich es glaube ich nicht geschafft.. naja so kam es dann das ich ca. gegen 8:30 nach 6:30stunden oben war und erstmal 30 minuten geschlafen habe. Danach den Ausblick genießen und wieder runter, denn wir mussten an dem Tag schließlich wieder auf 3.500, also 2200 m bergab. Das ging aber wirklich schnell, denn in einer Seite des Berges war nur Sand und wir konnten denn sozusagen Sand Surfing machen! wir waren also in 40 minuten wieder beim Basis camp und danach nach 2 Stunden wieder ganz unten. (und Tot) Letztendlich waren nur Jenny, der Koreaner und ich oben auf dem Misti und es war wirklich unglaublich anstrengend, danach hatte ich Fieber und Erkältung auch durch die Höhe auch total Kopfschmerzen. Aber es war trotzdem eine krasse Grenz-Erfahrung.
Abschiedsessen :'-(
Tja ansonsten war gestern  abend noch hier ein schönes Abschiedsessen hier im Haus mit ca. 15 Leuten. Das war total schöön, wir hatten Hühnchen, Kartoffelpürree und Salat und am ende noch 2 Torten die extra für mich gebracht wurden... ich verstand gar nicht warum und war überglücklich das alle da waren nur um mich zu verabschieden, es war ein unglaublich toller abend, und ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ich vermisse Arequipa und alle Menschen hier schon jetzt.. Aber ich freu mich natürlich auch schon wieder genauso auf zu hause, Naja morgen geht es erstmal los nach Bolivien! Also erst nach Puno und dann weiter in die höhste Hauptstadt der Welt, La Paz, da freue ich mich auch schon drauf! Und dann in 17 Tagen wieder daheim. Bis dahin erstmal
Euer Falk

Samstag, 19. November 2011

RAAAAAFTIIIING!!!!

Mit Wasserfall :)

Level 2
Soo bin gerade wieder reingekommen vom Rafting, da waren wir heute von ca. 13:00 bis 16:00 und es war der absolute oberhammer!!! Wir haben es direkt gestern gebucht und es hat jetzt mit CD (ungefähr 60 Bilder von nem Profi) nur ca. 100 Sol gekostet also 25 Euro.. Super gut. Wir waren zu 5 und 2 Guides, Also die beiden Mädels, ein anderer deutscher - Daniel, und ein Holländer - Kurt. Die beiden Guides waren super drauf und haben uns das alles wirklich toll erklärt, als wir am anfang denn mit diesem riesen Boot und allem Equipment beim Fluss angekommen waren (wir sahen alle wirklich sehr witzig aus, aber man fühlte sich fande ich auch wirklich sicher mit Neo anzug, Rettungsweste, Helm und allem drum und dran).
Zuerst wurden uns nur die Kommandos erklärt, Vorwärts, Rückwärts, Stop naja und dann noch wenn es zu wild wird "Inside" also voll rein ins Boot. Etwas später wurden uns dann die Rettungsmaßnahmen und Methoden erklärt und dann war man doch etwas beunruhigt ins Wasser zu fallen, was sich im Endeffekt als total unbegründet herausstellte.
Level 4
Level 2
Also fuhren wir ca. um 14:15 los und wussten wir machen heute das Level 1-4 wobei 1, total leicht ist und 4 sehr stark, es gäbe auch noch Stufe 5 aber nur für Leute mit Erfahrung. Ging mit Level 1 los und war auch alles kein Problem, später kamen wir dann zur 2 und zur 3 und am Anfang war das noch etwas ungewohnt alles, hat aber soooo viel Spaß gemacht, und später sind wir nur noch durch die 4 gedüst und die 3 war schon fast langweilig!! :) Nebenbei haben wir immer noch ein bisschen gegen das andere Boot gekämpft in dem wir uns immer gegenseitig nass gemacht haben. So ca. auf der hälfte der Tour gab es ein Felsen (ca.3 m) von dem aus man perfekt in den Fluss springen konnte(an dieser Stelle 4m tief), das haben wir dann auch gemacht, es war etwas kühl aber auch total guut :). Alles in allem wirklich eine mega tollte Tour und Rafting allgemein kann ich nur jedem empfehlen!!
Tja was gibt es sonst noch die Tage.. ich bin auf der einen Seite ein bisschen traurig, dass sich mein Aufenthalt hier schon langsam dem Ende neigt, also hier in Arequipa nur noch 2 Wochen, aber natürlich freue ich mich auch unglaublich doll auf zu Hause. Ansonsten waren die letzten paar Tage eher ein bisschen alltaglich, hier mal Uni, da mal arbeiten, und natürlich viel Fußball :)
Am Sonntag jetzt gehts nochmal nach Chala mit Ernesto und nächstes Wochenende wollen wir auf den riesen Vulkan hier (5900m) - den Misti - steigen!!

Tja bis dahin wärs das glaube ich erstmal, bis demnächst euer Falk ;)
Sprung von 3 Metern ins Kalte Wasser ;)

Dienstag, 15. November 2011

Todo el día solo Futból !! - Den ganzen Tag Fußball


Crepé mit Congnac brennend.
So ist mal wieder an Zeit für einen neuen Post, also mir fällt es in letzter Zeit irgendwie schwerer mich daran zu erinnern was ich so in den vergangenen Tagen gemacht habe, aber fassen wir mal kurz zusammen in der letzten Woche habe ich viel Fußball gespielt und eigentlich auch sehr viel Alltag gehabt, am Dienstag waren wir alle (Maike,Mike,Elli,Sandro und Ich) zusammen bei Crepissima, einem Crepe-Restaurant, da gibts wirklich Crepes mit allem und auch zu recht guten Preisen und es schmeckt wirklich unglaublich gut! Danach waren wir noch ein bisschen feiern in einer so gut wie leeren Disco (Unter der Woche ist hier abends wirklich absolut tote Hose), aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Naja ansonsten war hier am Donnerstag das Trainingsspiel der Nationalmannschaft gegen die 1. Liga Mannschaft Melgar (also die Mannschaft mit denen ich auch schon das ein oder andere mal trainiert habe). Ich wollte eigentlich noch näher an die Spieler ran um ein paar Fotos oder gar Autogramme zu bekommen, hatte mir sogar extra einen neuen Ball gekauft, aber daraus wurde leider nichts, weil das Stadion völlig überfüllt war und ich Glück hatte, dass ich überhaupt noch einen Platz auf der Tribüne bekam.
v. l. Vargas und Pizarro
Naja also hab ich mir das Spiel angeguckt und es war wirklich gut, hab denn von der Tribüne ein paar Bilder mit 12-fach Zoom gemacht.. am Ende hat die Nationalmannschaft 4-1 gewonnen. Insgesamt war es ein bisschen komisch, weil das ganze überfüllte Stadion immer für beide Mannschaften war, also es waren ja nun alles Peruaner die da gespielt haben, und es ging ja um nichts, so wurde also bei jedem Foul egal von wem gepfiffen und bei jeder guten Aktion egal von wem gejubelt .
In der Mitte Farfaaaan
Tja was noch.. am Samstag waren wir zusammen mit Christian, dem Neffen von Brenda und seinem Cousin Hugo in Mejia und haben uns kurz an den Strand gelegt, aber wirklich nicht lang denn es wirkte alles total verlassen und geisterartig. Denn im November ist hier eben noch zu sehr Frühling, als das der Strand voll ist, wobei es in Mollendo nochmal ganz anders war.. Naja uns wurde dann gesagt das im Januar genau dieser Geisterstrand mehr als überfüllt ist... schwer zu vorzustellen. Nach dem Strand waren wir noch kurz bei geschützten Lagunen um uns ein paar Vögel in freier Wildbahn anzusehen, unter anderem auch Flamingos. Danach noch kurz in Mejia was essen und dann nach hause, dieser Ausflug hat aber schon den ganzen Tag ausgefüllt denn eine Fahrt nach Mejia dauert mit dem Auto ungefähr 2 1/2 stunden.
Am Sonntag dann, also gestern habe ich denn 3 Stunden Fußball gespielt, und mir son paar schürfwunden zu gezogen, aber es hat soooo viel spaß gemacht, und so langsam merke ich, dass mir zumindest Konditionsmäßig die Höhe eigentlich so gut wie gar nicht mehr zu schaffen macht.
Tja..  ansonsten ist eigentlich alles beim alten, mein spanisch wird immer besser, so langsam kriege ich auch den jugend-jargon hin..und es bringt echt spaß, kann diese Sprache nur jedem empfehlen!
Also bis dann erstmal euer Falk

Dienstag, 8. November 2011

Mollendo (Strand) und Training mit Melgar

Sonnenuntergang auf dem Weg nach Mollendo, aus dem Bus heraus

Hoooolaa :),
 
Training mit Melgar, Tonnen voller Eis zum Abkühlen

Auch wieder Ewigkeiten her der letzte Post, also es ist mal wieder an der Zeit dachte ich mir ;), gibt auch einiges zu erzählen. In den letzten 2 wochen habe ich hier in Arequipa richtig mit dem Fußball-training angefangen und spiele im grunde 3 mal die woche mit der Uni, wie es der Zufall so will ist der Trainer vom Uni team "Luis Flores", gleichzeitig auch Co-Trainer vom FBC Melgar, das ist der Verein hier in Arequipa, der sozusagen "erste Bundesliga" spielt. So kam es das ich auch 1 mal bisher beim Training von Melgar dabei sein durfte !! Suuuuper gute Erfahrung, natürlich waren alle deutlich besser als ich ;). Naja und weiterhin kommt es zufällig noch so, dass jetzt am Donnerstag FBC Melgar ein Trainingsspiel gegen die Nationalmannschaft von Peru hat, DIE NATIONALMANNSCHAFT!! Da werde ich, durch meinen Trainer auch mit bei sein und hoffentlich ein paar Fotos, vielleicht sogar Autogramme mitnehmen können von Pizarro,Guerrero, Farfan und Co. das wäre wirklich der oberhammer :).Naja ansonsten habe ich mir Arbeitsmäßig noch ein paar Möglichkeiten gesucht, z.B war ich am Samstag letzte Woche in der Notaufnahme der Chirugie und habe dort viele interessante dinge gesehen, das ganze war eine Nachtschicht und eigentlich wollte ich die Chance auch noch ein paar mal nutzen und vielleicht auch mal in die Op-Räume gucken ;). Die zweite Sache ist, dass ich mit einer Doktorin und 2-3 Studenten im Krankenhaus mitlaufen kann und zwar in der Pediatrie also "Behandlung von Kindern" und auch dort habe ich schon so ein paar kinder untersucht und viele teilweise auch krasse sachen gesehen, sehr spannend ist auch generell mal zu sehen wie so das ganze Krankenhaus funktioniert. Naja ansonsten war ich am vergangenen Wochenende mit Sandro(26,Schweizer), Elli,Maike und Mike in Mollendo, also in einem Städtchen direkt am Strand, das war auch total schöön auch wenn das Wetter
von Links nach Rechts, Sandro, Elli, Mike, Maike in der "Tomate" in Mollendo
am Sonntag nicht mehr ganz so mitgespielt hat.. und einen Sonnenuntergang konnten wir leider auch nicht mitbekommen. Tja.. was gibts noch so zu erzählen.. mein spanisch wird immer besser und es bringt total Spaß diese Sprache zu lernen, zu lesen, zu hören, zu reden und zu leben!! Ansonsten finde ich langsam meine Begeisterung für einige Südamerikanische Charts, aber Salsa ist immer noch nicht so mein ding .. :) Naja viel mehr fällt mir im moment nicht ein, bis dahin erstmal Euer Falk :)

Montag, 24. Oktober 2011

Colca Canyon

Colca Valley in voller Vielfalt


Hi alle zusammen :),
Mir gehts super, meine letzten 4 Tage von Donnerstag- Sonntag waren wieder mal sehr erlebnisreich!!
Am donnerstag war eigentlich nicht besonders viel los, außer das wir abends um 00:00 zusammen (Mike, Maike,Elli, und Ich) in Ellis Geburtstag reingefeiert haben.. und lecker Torte gegessen haben !!
Am Freitag haben wir denn noch ein bisshcen gefeiert und schön Cuy- Meerschweinchen gegessen, war ziemlich lecker, aber auch recht fettig! Naja später haben wir noch ein bisschen Torte gegessen und sind abends in eine Bar und haben da nochn bisschen Kicker gespielt und Cocktails getrunken.
Baby Alpaka und Ich
Am Samstag mussten wir alle dann um 6:00 wieder aufstehen um den Bus um 7:15 richtung Colca Valley zu nehmen.. Mit Guiardino Tours! Bis auf das fruehe aufstehen, war das alles kein Problem und die Reise ins Colca Valley und zum Colca Canyon dauerte ca. mit Besichtigung von etlichen Tieren 5 Stunden.. Aber es war total schoen und wir haben noch einen Coca Tee getrunken, der soll ja gegen die Hoehenkrankheit helfen. Wir kamen also gegen 13:00 irgendwann im Colca Valley an genauer gesagt erstmal in Chivay um uns dort den Ort anzusehen und ich hatte ein Baby Alpaka auf dem Arm!!! :)) Spaeter gings dann zu unserem , Hotel "Mamayacci", was unglaublich komfortabel und gut ausgestattet war, dort haben wir denn auch erstmal mittag gegessen, sehr lecker :).
Traditionelle Bewohner des Colca Valleys
Danach haben wir eine kleine wanderung durch einen kleinen teil des Valleys gemacht. und Abends waren wir noch in den Thermal Baedern :) schoen mit Piña Colada im Pool gesessen und die Berge im Hintergrund!! Gegen 18:30 dann wieder im Hotel, noch Abendbrot und ein bisschen Gitarre mit dem Guide klimpern und dann frueh ins bett, weil wir am naechsten tag um 5:00 aufstehen mussten um um 6:00 dann los zu koennen, damit wir den besten Blick auf die Condore im Cruz del Condor haben!! Das fruehstueck war sehr gut und es gab viele leckere fruechte :), Danach sofort los richtig Cruz del Condor ( ca. 2 1/2 stunden Fahrt mit einigen Stops zur aussicht)  Man hatte wunderschoenen Blick auf das ganze Colca Valley, (siehe Bild oben) und wir haben auch noch einige Traditionelle Colca bewohner gesehen, mit Alpakas als Haustiere! Danach kamen wir gegen 10:30 beim Cruz del Condor an und haben dort ca. 45 Minuten gesessen um die Condore sehen zu koennen, die Moeglichkeiten waren da, aber Fotos zu machen, auf denen sie wirklich gut drauf sind, war unglaublich schwer. Naja ein paar haben wir dann aber trotzdem bekommen! Wir haben uns noch an den verschiedenen traditionellen staenden umgesehen (ich habe mir 3 Armbaender gekauft) und nach einem Kurzbesuch in Maca, und super leckerem Lunch in Chivay gings wieder nach Arequipa, diesmal nur 3 Stunden fahrt, weil wir keine Zwischenstops gemacht haben, alles in allem ein suuuper Ausflug ins Colca Valley und total schoene Bilder gemacht (600 und mein Akku war sowas von leer...)
Traditionelle Bewohner 2, auf dem Weg zum Cruz del Condor
Jetzt bin ich gerade wieder in Chala und bin super froh das ich hier gerade mal 20 minuten das Internet von Walter besetzen darf, auch hier werde ich wieder fleissig fotos machen!! Melde mich bald wieder, euer Falk